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Alljährlich findet das USB Festival im Butan Club in Wuppertal, so wie auch an diesen Samstag, den 16. August 2008. Bei USB denken jetzt viele an PC. Aber weit gefehlt. USB ist eine Community die in regelmässigen Zeiträumen Events veranstaltet. Das alles unter den Motto einer gemeinsamen Techno Familie die zusammen friedlich und ausgelassen zu den harten Beats der elektronischen Musik feiert. Begonnen hat die Party auch recht früh. Denn schon gegen frühen Mittag ging es von Frankfurt aus zuerst nach Gummersbach. Dort wurde erst mal ein kleines Warum Up mit lecker Grillen veranstaltet. Weiter ging es dann mit der Bummelbahn nach Wuppertal. Man merkte, dass wieder Wochenende ist, denn viele Junggesellen feierten ihren Abschied. Kurz nach 23 Uhr kamen wir beim Butan Club an. Der Club befindet sich nur wenige Meter vom Bahnhof Wuppertal Oberbarmen entfernt. Von dort fahren alle paar Minuten eine S-Bahn oder Regionalbahn zum Wuppertal Hauptbahnhof. Mamn sieht also der Anfahrtsweg zum Butan Club ist hervorragend. Der Club selber ist recht verwinkelt, eine Area wechselt sich ab mit einer anderen Area. Draussen konnte man sich schön entspannen und leckere Getränke oder Bratwürste/Frikadellen essen. Da das Festival über 28 Stunden ging auch eine gute Idee, denn innen drinnen war es verdammt heiss. Das lag aber auch daran, dass es sehr voll war und man somit schon ohne Untertrebung sagen kann, dass die Party ein grosser Erfolg war. Lediglich die Eintrittspreispolitik war etwas merkwürdig. Im VVK kosteten die Tickets 10 €, laut Internet hiess es dann 15 € an der Abendkasse. Tatsächlich waren es jedoch 19 €. Habe ich was verpasst. Anscheinend schon, aber 4 € mehr zahlt man gerne für so eine Party mit sovielen DJ´s. Anderswo bekommt man für so einen Preis nur ein Bruchteil der DJ´s. Im Club angekommen ging es erst mal auf Erkundungstour. Neben der Mainhall gab es noch weitere 4 Floors. Auf den Mainfloor legten die bekanntesten DJ´s des Abends auf. Neben Arkus P oder Viper XXL war dies u.a. Amok,der ein recht langes und hartes Set hinlegte. Bereits zu Beginn wurde in der Mainhall Vollgas gegegen. Also keine Zeit zum Ausruhen. Von einer Empore hatte man zudem einen guten Überblick auf die Tanzfläche, die schon recht früh mehr als voll war. So gab es zu Beginn kaum ein Durchkommen. Am späteren Abend wurde es etwas übersichtlicher, so dass man beim Tanzen auch mehr Platz hatte. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch in Area 4 und 5. Area 4 befand sich in Keller, was mehr an ein Verlies erinnerte. Hier wummerte der Bass aufgrund der niedrigen Decke nur. Dieser Floor war auf jeden Fall ein Highlight, weil er schön an einen Underground Club erinnerte. Das erinnert an alte vergangenen Zeiten, als man noch schön im Underground feiern könnte, bevor alles kommerzlastig wurde. Hat auf jeden Fall Spass gemacht sich dort aufzuhalten. Area 5 war mein persönlicher Liebling. Hier befand sich der Hardcore Floor. Hier konnte man schön Hakken. Die BPM´s waren auch jenseits der Schmerzgrenze. Aber bei so hammergeilen Musik, die dort gespielt wurden und für die u.a. DJ´s wie Stormtropper oder MOT & Lars S. verantwortlich zeigten, nimmt man das doch gerne im Kauf. Einen kleinen Krtikpunkt gab es jedoch und zwar als um 4 Uhr Jane Ephex auflegte. Gut sie legte sehr gut auf und schönes Geballer. Nur was hatte dann Schranz auf einer Hardcore Area zu suchen. Eigentlich kaum etwas. Und Schranz wurde genug geboten, so wurde den ganzen Abend über HardTechno in der Mainhall sowie im angesprochenen Keller gespielt. Fehlt noch Area 2 und Area 3. In Area 2 legten DJ´s wie Sascha D, Mikesh oder Nadine Coalyard auf. In Area 3 gab es Minimal Sound, was nicht so mein Fall war. Gegen späteren Abend wurde es jedoch auch hier härter. Genau passend, befand sich doch Area 3 direkt neben der Hardcore Area. Soweit zu meinen kurzen Review. Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Party definitiv ein Highlight war und gerade HardTechno Freunde nur wärmstens ans Herz zu legen ist. Ein Highlight für diese Region. Es war meine erste USB Party und nach diesen wunderschönen Abend auch sicherlich nicht die Letzte. Haltet also eure Ohren auf, bis es wieder heisst: USB - We are one Techno Family. Viel Spass mit den Bildern Review und Bilder (Marco Gerdes) Zu den Bildern |