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Es ist Karnevalszeit. Überall in Deutschland oder sagen wir mal in einigen Teilen Deutschland wird mehr oder weniger schon seit Donnerstag morgen ordentlich gefeiert. Das der Karneval auch in Frankfurt angekommen ist, weiss man nicht nur spätestens durch diverse Fernsehübertragungen, nein auch an diesen Freitag abend torkelten mehrere mehr oder weniger verkleidete Menschen einen über den Weg, entweder auf den Weg in die City oder weiter in die Karnevalshochburg Mainz. Nicht so spassig, sondern eher brutal hart ging es an diesen Abend im U60311 direkt in der Frankfurter City zu. Das U60311 lied ein zur Hard Impact Party. Das heisst, dass wieder der Schranz das Sagen hatte. Diesmal lud man sich Gäste aus den neuen Bundesländern ein, so dass man auch sagen konnte, Schranz made in Ostdeutschland. Und das die DJ´s ordentlich was draufhatten, merkte man nur zu gut an diesem Abend. Ein paar Dezimeter lauter und die Decke wäre eingestürzt. Aber für das U60311 genau das Richtige, ist es doch ein ehemaliger U-Bahn Zuführungsschacht. Entsprechend niedrig ist auch die Decke, so kommt der Sound noch lauter her. Imn 60 gab es harten Schranz u.a. von Krazer, 3headzahead und Pablo Ramirez. Schön gemachten deepen Techno gab es im 311 mit u.a. GUBA und Daniel Albéro. Im 311 war ich jedoch nicht allzu lange. Vorteil im 311 war, dass es dort perfekte Möglichkeiten zum Fotografieren gab. Keine Dunkelheit und Nebelschwaben wie im U60. Schön war auch der Techno der gespielt wurde. Weniger schön war, dass es zum einen doch recht voll war (ok kein Vergleich zur Party mit Chris Liebing) und zum anderen, dass aufgrund dessen dass hier der Raucherbereich war, zur späten Stunde die Luft zum Zerreisen war. Die meiste Zeit verbrachte ich somit logischerweise im U60, wo halt den ganzen Abend Schranz runtergespielt wurde. Positiv auch, dass es nicht so voll war, so dass man sich auf der Tanzfläche austoben konnte. Und aufgrund des sehr guten HardTechno kam man auch fast gar nicht mehr von der Tanzfläche runter. Alles im Allen war die Party ein voller Erfolg und man konnte wieder sehr zufrieden nach Hause gehen im Glauben eine fantastische Party erlebt zu haben. Das macht schon mal Vorfreude auf die Abstract Night am 20. März an gleichen Ort und Stelle mit u.a. Sven Wittenkind und Robert Natus. Harder Techno ist also garantiert in einer der ungewöhntlichsten Locations in Deutschland. Wer Frankfurt besucht sollte somit nicht nur den Cocoon Club oder Robert Johnson einen Besuch abstatten, sondern auch unbedingt mal ins U60311 gehen. Soweit zu einen kurzen Review. Viel Spass mit den Bildern. Review und Bilder (Marco Gerdes) Zu den Bildern |