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Jabben ein Begriff der in der norddeutschen Technolandschaft sehr verbreitet ist und immer für gute qualifizierte Partys stehen. Nachdem im letzten Jahr die vorläufig letzte Party in Jabben gefeiert wurde holte der Veranstalter Sonic Events die erfolgreiche Partyreihe im diesen Jahr zurück. Dazu wurde u.a. Unterstützung von holländischen Techno Export Schlager K.Cee geholt, der auch schon auf der Time Warp sein Können unter Beweis gestellt hat. Ursprünglich war eigentlich am diesen Wochenende ein Trip nach Hamburg geplant. Nach mehreren Absagen entschied ich mich noch kurzfristig für Jabben, auch hier gab es dann noch kurzfristig Absagen, so dass ich am Ende dann alleine mit den Zug nach Rastede gefahren bin und von dort konnte ich dann mit jemand per Auto nach Jabben weiter. Das Gasthof Jabben ist ansich auch nur mit den Auto erreichbar. Es liegt quasi im Niemandland und die einzigen Bewohner die man dort antrifft sind schwarz-weiß und laufen auf vier Beinen. Da diese Lebewesen aber anscheinend kein Problem mit lauter Musik hatten konnte man nicht nur sehr laut, sondern auch lange feiern. Bei den meisten Party in der Weser Ems Region ist ja meistens leider Gang und Gebe schon am frühen Morgen eine Party zu beenden, obwohl die Partys noch gut besucht sind und sicherlich noch einiges an Getränkepreisen umgesetzt werden kann Ein Hoch auf die Sperrstunde, aber anscheinend können es die verarmten Gemeinden in dieser Region gut auf zusätzlichen Umsatz verzichten. Aber zurück zu Jabben. Wir waren gegen 23.30 Uhr vor Ort. Da war natürlich entsprechend noch nicht so viel los. Die meisten Partys beginnen ja auch erst so ab 1 Uhr. Ein Grund übrigens mehr warum andere nicht einfach mal ein bisschen länger laufen zu lassen. Ok dann kommt wahrscheinlich wieder das Stichwort "Sperrstunde" oder "Anwohnerbelästigung". Nur gut, dass dies beim Gasthof Jabben nicht der Fall ist, da die einzigen Bewohner, die sich darüber beschweren könnten die besagten schwarz-weißen Vierbeiner sind. Auf der Main, den Techno Floor am diesen Abend, merkte man auch gleich, dass die Party anscheinend erst nach 1 Uhr beginnen soll. Es wurde nämlich langsamer um nicht zu sagen langweiliger Techno gespielt. Gut, dann könnte man die Zeit für GEspräche, den Getränkekonsum erhöhen und sich die Location einmal genauer anzusehen. Gegenüber den letzten Partys gab es nämlich schon ein paar Änderungen. So gab es diesmal einen anderen Eingang. Man kann diesmal am Gang bei den Toiletten vorbei zur Kasse und Garderobe. Dort war früher der House Floor. Der House Floor selber war im diesen Jahr im alten Eingangsbereich untergebracht. Eines hatte aber der House Floor mit den letzten Jahren gemeinsam. Klein und stickig. War es am Anfang noch sehr verträglich, so verwandelte sich der kleine Raum nachher im wahrsten Sinne des Wortes in eine Sauna. Am Anfang waren wir auch noch grössenteils im House Floor. Hier wurde überraschenderweise sehr guter Sound gespielt, deutlich besser als das was in der Main gespielt wurde. Nach und nach kamen auch mehr Leute, so dass die Party für einen Freitag sehr gut besucht war. Es hätten vielleicht noch ein paar Leute mehr sein dürfen, aber so gab bis auf den Housefloor kein Gedränge und man hatte auch genug Platz zum Tanzen, der auch nachher gut gebraucht wurde. Denn spätestens mit K.Cee ging es mit richtigen dreckigen Underground Techno los. Ein Techno den man nicht unbedingt noch heutzutage gerade in Norddeutschland hört. Der Sound passte auch gut zu der Location. Nach halb fünf wurde es dann auch endlich eine Spur härter und so langsam näherte man sich den Hard Techno an. Für den Ablauf des Abends perfekt, denn auch die Stimmung wurde immer besser Für mich war dann so gegen halb sechs Feierabend Für andere ging der Abend noch wesentlich länger. Als Fazit lässt sich festhalten, dass Jabben immer eine Reise wert ist und man nur hoffen kann, dass es demnächst eine Fortsetzung gibt. Viel Spass mit den Bildern Zu den Bildern Review (Marco Gerdes) Bilder (Andreas Krämer und Marco Gerdes) |