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17.10.2009 - Faces - U60311, Frankfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jobber   
Sonntag, 18 Oktober 2009

Es wurde mal wieder Zeit für einen Besuch im U60311, einen ehmaligen U-Bahn Zuführungsschacht. Und das derzeitige Wetter passte ja auch perfektzur Location, kalt und dunkel. Wobei Ersteres eher genau das Gegenteil war und man froh war, aus der Kälte die draussen herrschte endlich in die Wärme zu kommen.

Wir kamen gegen halb 1 beim Club an. Dort war keine Warteschlange vorhanden, also ging es gleich die Treppen nach unten in den Club. Hier war überraschenderweise schon sehr viel los. Hätte ich jetzt nicht ungedingt erwartet. Ich habe mit weniger Leuten gerechnet, gerade auch deshalb weil eigentlich sonst immer der Freitag der Haupttag im U60311 ist. Aber gegen vielen Leute hat man ja nicht ungedingt etwas, besser als einen halbleeren oder halbvollen (je nach Betrachtungsweise) Club zu haben. So war am diesen Abend sehr viel los, aber jetzt auch nicht unbedingt ein Gedrängel. Für meinen Geschmack genau die richtige Anzahl von Leuten.

Die Musik war natürlich wieder sehr sehr laut und man sollte nicht unbedingt die Nähe zu den Boxen suchen. Aber bei der niedrigen Decke (ca. 2,5 m hoch) auch kein Wunder. Der Club haz zwar eine gewissen Größte, trotzdem kommt die Musik sehr laut rüber. Aber so sollte es auch sein, leise Musik kann man schliesslich genug zuhause hören. Der Club selber ist sehr modern eingerichtet mit allen technischen SchnichSchnack, aber der ursprüngliche Underground Flair ist weiterhin erhalten geblieben.

Zu Beginn war die Musik sehr technoid. Das passte wirklich wunderbar zusammen. Kaum ist man im Club drin, schon wurde man mit sehr geiler Musik empfangen. Danach wurde es jedoch doch sehr Minimal lastig. Standart Minimal Sound der gespielt wurde. Es war jetzt nicht so gut, aber auch nicht so schlecht. Halt eine Party von Vielen, kann man am Besten dazu sagen. Gegen 03.45 Uhr war es dann auch endlich Zeit für Johannes Heil mit seinem Liveauftritt. Heil ist schon ein alter Hase im Geschäft und hat schon in allen Cultclubs in Deutschland gespielt. Das merkte man auch am diesen Abend, dass viele wegen Heil gekommen sind. Ich fand jetzt sein Auftritt ebenfalls Standart. Es war jetzt nicht überwältigend und etwas was man noch lange in Erinnerung haben wird. Stattdessen war es gut, aber mehr auch nicht.

Zwischendurch wurde auch mal ins 311, der zweiten Area, reingeschaut. Hier konnte man auch, wenn man die engen Treppen nach oben ging, sich in dunklen Ecken gemütlich machen. Musik hier war ganz gut, aber das Hautaugenmerk lag auf die Main. Deshalb ging es dann auch nach eniger Zeit wieder zurück ins U60.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Party jetzt nicht überwältigend war, sondern ein ganz netter Abend. Ein Abend, wo man zwar einigermassen zufrieden nach Hause gehen konnte, der aber nicht lange in Erinnerung bleiben wird. Oder wie sagt man auch so schon: "Es war nicht die beste Party aller Zeiten, aber auch nicht die schlechteste Party aller Zeiten". So kann man grob gesagt den Abend zusammenfassen.

Review (Marco Gerdes)

 
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