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30.10.2009 - Kill the DJ - Robert Johnson, Offenbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jobber   
Montag, 02 November 2009

Eigentlich sollte ein Review für die Birthday Party von Sven Väth im Cocoon Club folgen. Aber was soll man grossartig sagen, man kam nicht mehr herein.

Hatten dummerweise nicht an VVK Tickets gedacht und das es so voll wird. Schliesslich passen ja mehrere Tausend Leute in den Cocoon Club. Wir waren gegen halb 1 da. Lange Schlange vor dem Club. Die ganzen Limousinen mit den B und C Promis (wahrscheinlich war wieder Luna und einige Eintracht Spieler on Bord, neben übezahlten Manager, von denen jedoch der Laden lebt) fuhren nebenan vor und hatten ihre eigene Parkplätze und Eingänge. Wir standen bis 2 Uhr vor dem Club, kamen immer noch nicht rein und hatten auch keine Lust länger dort rumzustehen. Schliesslich ist Herr Väth ja eh in 4 Wochen in Cocoon. Dann wird man etwas eher da sein. Also von daher, eben überlegen wo es hingehen soll. Velvet, Monza, Living = langweilige House Mucke. Also entweder Robert Johnson oder Tresor Party im U60.
Schnell auf Robert Johnson geeingnet und mit den Taxi hingedüst. Absolut richtige Entscheidung, um es vorweg zu nehmen.

Sehr geile Party .Wir wussen auch gar nicht vorher, was uns erwartet. Aber das passt zum Robert Johnson. Du gehts hin und erlebst etwas Indiviudelles. Etwas was du auf gängigen Techno Party nicht hast. Nämlich, dass du nicht vorher sagen kann, was jetzt gespielt wird. Es wurde ein Mix aus Minimal, Tech House, Techno und Elektro gespielt. Robert Johnson halt. Hier werden neue Ideen geboren. Hier spielt die Musik im Vordergrund und nicht die DJ´s. Waren auch einige DJ´s als Gäste da. Gut man kann da nicht mit den Cocoon mithalten. Z.b. waren im Juli bei der Cocoon Birthday Party u.a. Carl Cox und Richie Hawtin als Gäste da. Immerhin hat heute mal Roman Flügel im Robert Johnson als Gast vorbeigeschaut und hat sich unter die Partyleute verstreut. Nicht schlecht, Herr Specht.
Zur Location vom Robert Johnson verschwende ich mal nicht so viele Werte. Kann man sonst auch bei meinen letzten Revies nachlesen. Die Theke hatte wie bei allen Partys wieder einen anderen Platz. Es war auf jeden Fall eine geniale Party und wie heisst es doch so schön, "wer das Robert Johnson nicht kennt, hat hier nichts verloren."
Und das ist wirklich der Fall. Im Robert Johnson herrscht wirklich einmalige Atmosphähre, die ich so in Frankfurter/Hamburger/Wuppertaler Clubs noch nicht erlebt hat. Cocoon ist immer noch einmalig von der Location her und so etwas gibt es auch sonst in Deutschland und wahrscheinlich in Europa nicht (hat ja schliesslich auch mehr als 10 Millionen Euro gekostet der Bau), aber leider sind in letzter Zeit dort auch immer mehr Touristen dort. Aber die Stimmung im Robert Johnson ist einfach nur einmalig. Ein echter Insider und Geheimtipp.
Die Kopfschmerzen jetzt nehme ich gerne in Kopf, denn schließlich hatte man seinen Spass und ging mehr als zufrieden nach Hause. Und das sollte das Ziel einer jeden Party sein.
Ich freue mich schon auf den nächsten Robert Johnson Besuch.

Review (Marco Gerdes)

 
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