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12.02.2010 - Welcome Back Sven Väth - Cocoon, Frankfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jobber   
Sonntag, 14 Februar 2010

Nach einigen Wochen Cocoon Pause ging es am 2 Februarwochenende endlich wieder in den Cult Club in Deutschland, denn niemand anderes als der Meister selber hat sein Kommen angekündigt. Nachdem er zu Jahresbeginn wie jedes Jahr seinen wohlverdienten Urlaub in Asien verbracht hat, läutete Sven Väth sein neues Jahr ein. Und wie jedes Jahr stand auch wieder als erster Gig der Cocoon, also sein eigener Club, an. Bevor er dann wieder jeden Monat im Cocoon auflegt, probiert er bei seinen ersten Gig im neuen Jahr wieder neue Sachen aus.

Also mehr als genug Gründe an einen kalten Februartag den Weg zum Cocoon anzutreten. Schnell an der kurzen Schlange vorbei ging es in den Club hinein. Die Garderobeabgabe hat dann wieder etwas länger gedauert, weil sich hier doch eine beträchtliche Anzahl von Leuten gesammelt hat. Ist wohl gerade eine "Busladung" vorbeigekommen.

Wir waren dann so gegen 23.30 Uhr. Zu diesen Zeipunkt war Papa Väth bereits am Auflegen. Nach einer kurzen im Mainfloor ging es dann erst den Gang um die Mainhall herum auf der Sache nach einen freien Cocoon (so nennt sich nicht nur der Club, sondern auch die in den Wänden eingebauten Sitz-/Liegemöglichkeiten. Nachdem es im Dezember bei Luciano noch geklappt hat, musste man nun notdürftig nach anderen Sitzmöglichkeiten Ausschau halten. Aber das ist normal. Wenn Väth da ist, ist der Club sowieso immer voll. Zumindest die Mainhall brennt immer. Der Gang oder das Micro ist dagegen nicht so voll und hier findet man immer mehr als genügend Platz und immer eine Sitzmöglichkeit.

Wie immer im Cocoon und gerade auch wenn Sven da ist, trieben sich wieder sehr viele Touristen aus allen Ecken Deutschland und Europas herum, die weniger wegen der Musik, sondern vielmehr wegen der Location und wegen des Namens in den Cocoon Club gehen. Merkt man immer mehr. Im VIP Bereich ließen es sich wieder die C-Prominent gut gehen.

Väth hat dann wieder, wie schon gesagt eine neue Sachen ausprobiert. um zu schauen, was ankommt und as nicht. Ich fand sein Set jetzt nicht so begeisternd. Sehr ruhig, mit nur wenigen Höhepunkten. Schade, dass er es anscheinend auch 2010 etwas ruhiger angehen wird. Aber grössenteils passte der Sound. Zudem zaubert er immer mal wieder ein Sahnehäppchen aus der Plattenkiste.
Väth hat von Beginn an, bis kurz vor halb 4 aufgelegt. Mama Väth ging auch wieder gut ab. Diesmal war auch die Frau von Sven anwesend, die sich sonst eher in Hintergrund hält. Nach Väth ging es dann mit einen Live Act von Egbert von der Bühne aus weiter. Der Holländer, der auch u.a. für Väth produziert, hat ein tpyisches Minimalset aufgelegt. Es ging zwar gut vorran, aber war einfach zu wenig Abwechslung im Set und ging immer nach den gleichen Schema.
Ein netter Anblick waren auch wieder die Gogo Tänzer von Dream and Dare mit einigen gewagten Kostümen.

Viel Zeit verbrachten wir diesmal im Micro (vor Partys immer ein 4 oder 5 Sterne Restaurant), wo recht cooler Techhouse gespielt wurde. 

Fazit: Ist zwar immer schön in den Cocoon Club zu wandern, aber habe dort schon bessere Abende erlebt. Mal schauen, was Väth dann in Zukunft bringt. Ab jetzt ist er ja wieder jeden Monat im Cocoon Club. Aber auch ansonsten ist das Cocoon Programm in den nächsten Wochen gar nicht so schlecht. Sind einige sehr gute Leute dabei.

Review (Marco Gerdes)

 
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