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Nach 2 Monaten Pause wurde es wieder Zeit für einen Besuch im altehrwürdigen Robert Johnson. Da man ja vorher nie so richtig weiss, ob man ins Robert Johnson nun kommt oder nicht, wurde bereits im Vorfeld nach möglichen Alternativen überlegt. Cocoon hätte man am diesen Tag vergessen können, Monza oder Tanzhaus West erst recht. Das Dora Brilliant oder das U60311 wären sonst eine gute Alternativmöglichkeit gewesen. Aber am Ende kam man ja ins Robert Johnson, auch wenn die Türsteherpolitik wieder etwas merkwürdig war. ein Pärchen vor mir wurde der Einlass verwehrt, da man nur mit Clubkarte (die man auch nur dann bekommt, wenn man einen der Angestellten oder Ata kennt) oder Gästeliste reinkommt. Wie gesagt direkt vor mir, während man als Nächster in der Schlange reingelassen wurde. Aber naja muss man halt nicht verstehen. Ich war dann schon gegen 23.45 Uhr beim Robert Johnson, da ich eigentlich mit einer Schlange gerechnet habe. Dies war dann nicht so der Fall, auch wenn man noch eine knappe halbe Stunde warten musste, bis der Club aufgemacht hat. War deshalb am Anfang natürlich nur einige Leute da. Kein Problem, konnte man noch etwas passend zur Musik chillen. Am Anfang war dann natürlich die Musik noch auf die Zimmerlautstärke und das Licht an. Eine halbe Stunde später bewegte sich dann auch so langsam Ata (der u.a. mit Roman Flügel, der auch mal wieder als Gast da war, den Club aus der Taufe gehoben hat) an die Turntables begab. Das Licht ging aus, die Musik wurde lauter und somit konnte die Party volldurchstarten. Das Robert Johnson war dann auch nach 1 Uhr sehr gut besucht. Später für meinem Geschmack etwas zu voll, weil man sich schon ziemlich im Weg stand. Aber ging gerade noch so. Hatte schon schlimmere Abende erwischt. Ata hatte dann schönen treibenden Techno Sound gespielt. Passte perfekt und machte Lust auf mehr, so dass man schon relativ schnell nicht mehr ruhig stehen/sitzen konnte. Bis kurz vor 3 Uhr hat Ata aufgelegt. Nach ihm kam dann der Headliner des Abends, DJ Hell. Es wurde dann erwartungsgemäß sehr viel elektronischer. Nicht so mein Fall. Aber wenigestens dann mal DJ Hell live gesehen. Der Beginn des Sets war noch gut, dann wurde es wie gesagt ein Spur zu elektronisch. Nach halb vier wurde es dann wieder etwas besser. Aber auch Hell Set hat sich natürlich gelohnt, denn die Atmosphäre im Robert Johnson ist natürlich gold wert und alleine deshalb lohnt sich schon der Besuch. Ins Robert Johnson kann man z.b. auch gehen, wenn man noch nie etwas von den DJ´s gehört hat oder gar nicht weiß, was am Abend gespielt wird. Wobei gesagt im Robert Johnson auch einen sehr individuellen Touch hat und musikalisch immer mal wieder etwas Neues ausprobiert. Auf den Balkon habe ich mir diesmal mal nicht den Sonnenaufgang über den Main angeschaut, da zum einen ich gegen 5 Uhr mit den Taxi heim gefahren bin und zum anderen hätte man bei den trüben Wetter wahrscheinlich eh keine Sonne geschehen. Und kalt war es auch noch ein bisschen. Aber so langsam gehen die Temperaturen ja nach oben. Dann wird es wieder morgens ein Genuss sein auf den Balkon zu stehen, die Aussicht und natürlich die Stimmung und die Musik zu genießen. Fazit: Kurz und schmerzlos. Mal wieder hat sich der Besuch ins Robert Johnson gelohnt und man kann sich bereits auf den nächsten Besuch freuen. Review (Marco Gerdes)
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