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Nach langer Wartezeit war es endlich soweit und der erste Besuch der Time Warp in Mannheim stand an. Die Karten wurden bereits vor Monaten gekauft, so dass die Vorfreude schon sehr lange vorhanden waren. Gerade auch unter der Berücksichtigung, dass wir uns entschieden haben 150 € für eine VIP Karte auszugeben. Eine normale Karte gab es für 49 €. Bereits einige Tage vorher wurde bekannt, dass es keine Karten mehr gab und die Time Warp wieder restlos ausverkauft war. Das heisst es erwartet einen über 30.000 Besucher aus aller Welt. Dass die Time Warp internationaler ist als die Mayday merkte man schon bei der Zugfahrt. Das Schöne ist ja, dass Frankfurt nicht weit von Mannheim entfernt ist. So könnte man den Hauptbahnhof Mannheim schon in ca. 80 Minunten mit der Regionalbahn erreichenUm kurz nach 19 Uhr ging es dann mit den Zug von Frankfurt los. Bereits hier kam man in Kontakt mit mehreren verschiedenen Sprachen, vor allem Italinier waren sehr viele im Zug. Wir haben uns mal in die Nähe der Toiletten gesetzt, damit wenn dann mal der Druck da ist, auch schnell raufgehen kann. Um 20.20 Uhr haben wir schließlich den Mannheimer Hauptbahnhof erreicht. Hier herrschte bereits Partystimmung. Zum Messegelände wurde Extra Bahnen eingerichtet. Wir haben uns allerdings für eine Taxifahrt entschieden, weil man ja auch nicht weit von den Gelände entfernt war. Die Maimarkthallen befanden sich ganz in der Nähe der SAP Halle. Bedingt durch die VIP Karten hatte man auch einen anderen Eingang. Hier wurde man von einer Betreuerin abgeholt, die einen erst mal die verschiedenen Bereiche zeigte, die man als Inhaber der VIP Karte benutzen durfte. Kommen wird erst mal zum Gelände. Insgesamt gab es 5 Floors und einen Chillout Bereich. Floor 1 und Floor 2 befanden sich beide nebeneinander in der großen Halle. Ist wie gesagt ein Messegelände mit mehreren Hallen. Floor 3 war in einer anderen Halle untergebracht, die sich jedoch im gleichen Gebäude wie die große Halle befand. Floor 1/2 und 3 waren von einen Gang getrennt. Von den Gang führte der Weg nach draussen. Draussen waren u.a. die Toiletten untergebracht. Des weiteren mehreren Theken und Bars. Ebenso die Ausgabe der Wertgutscheine. Bezahlen konnte man an den normalen Theken nur mit Bons zum Stückpreis a 10 Euro. Gegenüber war das große Chillout Zelt aufbebaut. Hier hatte man genug Sitzmöglichkeiten. Im Chillout Bereich gab es die Essenausgabe. Als feste Nahrung gab es u.a. Pizzen, Currywurst, Schnitzel, Tortellini und Pommes. Auf einer langen Party (die Time Warp öffnete am Samtag um 19 Uhr und schloß am Sonntag um 15 Uhr beendet, d.h. 20 Stunden Party, bzw. 19 Stunden, da durch die Uhrenumstellung einen eine Stunde "geklaut" wurde ) muß man schliesslich auch etwas im Magen haben. Es gab ferner verschiedene Merchandise Stände, Promo-Stände und die Möglicheit beim Phillipp Morris Stand ein Feuerzeug grafieren zu lassen. Floor 4 und Floor 5 waren wieder getrennte Hallen für dich, wobei Floor 4 in einer wesentlich größeren Halle als Floor 5 unterbracht war. In Halle 4 hatte man auch noch die Möglichkeit durch einen Vorrang einen größeren leeren Raum zu betreten. Zur späteren Uhrzeit ein beliebter Treffpunkt für Leute, die die ein oder andere Pille konsumiert haben, sowie sich einfach nur mal auf den Boden hinzulegen. In Floor 5 gab es eine große Glaskuppel, sowie in der Mitte der Tanzfläche noch mal ein etwas grösseres Podest. Für die Inhaber der VIP Karte gab es folgende Möglichkeiten. Hinter Floor 1 und Floor 2 gab es den Backstage Bereich.Von dort konnte man z.B. auch immer sehr schnell zum Floor 1 wechseln und musste nicht durch die Menschenmassen. Zum Floor 2 führte eine Treppe zu einer Bühne, die an der rechten Seite des Floors war, ganz in der Nähe des DJ Bereich. Alleine der Blick von der Bühne auf die Menschenmassen waren schon fast die 150 € wert. 2011 wird dann wieder das Geld investiert. Im Backstage Bereich ging dann noch eine Treppe nach unten, wo es noch einzelne kleine Räume zum Chillen gab,Toiletten und Garderobe. Radiosender und Fernsehteams hatten dort noch ihre Studios aufgebaut. Im Floor 4 gab es dann hinter der Bühne auch noch mal einen Backstage Bereich mit Sitzmöglichkeiten. Der Vorteil bei den VIP Theken war auch, dass man mit Bargeld bezahlen konnte, so dass man zum Glück diese Wertgutscheine nicht brauchte. Wenn wir uns Getränke holen wollte, sind wir dann halt immer an die Theken und Bars im Backstage Bereich gegangen. Zum Beginn halt ein bisschen im Backstagebereich gechillt, einen Rundgang über das Gelände gemacht und dann ins große Chillout Zelt gegangen. Dann zurück zum Backstage Bereich und wieder mit neuen Getränken gestärkt. Von Floor 2 ging es auch erstmal auf die Bühne. Hier ware Ellen Allien gerade gut am Abgehen. Vorher ging es noch auf Floor 3. Hier legten von 22.30 Uhr bis 0.00 Uhr die Turntables Rockers auf, die einige Sahnehäubchen präsentierten. Floor 4 und Floor 5 hat mir zu der Uhrzeit noch nicht sonderlich angetan, so dass sich die meiste Zeit auch auf Floor 1, Floor 2 und Backstage Bereich beschränkte. Zwischen 0.00 Uhr und 02.00 Uhr war Monika Kruse in Floor 1. Fing mit etwas Minimal an, ging über Techno schliesslich in die Progressive Richtung, also schon deutlich schneller. Das músste man aber auch tun, denn als Nächstes stand schließlich das Set von Chris Liebing an. Nach knapp 1 1/2 Jahren hatte ich somit endlich wieder die Gelegenheit den guten Chris live zu erleben. Das Set von Chris ging dann auch gut vorwärts, wie man es halt von ihm gewohnt ist. Während Chris Set bin ich dann auch immer wieder auf der Bühne von Floor 2 gewesen. Hier fing ja ebenfalls um 3 Uhr Sven Väth an. Insgesamt 4 Stunden legte der gute Sven heute auf. Die üblichen Groupies wieder um ihm herum. Angemerkt sei noch, dass sich die Bühne, auf der wir uns befanden, auf der rechten Seite von Floor 2 war, in der Nähe des DJ Bereich und ca. in 2 bis 3 Meter Höhe, mit einen gleichen Blick auf Tausende feierbegeistete Leute. Einfach nur hammer der Anblick. Liebing war dann um 5 Uhr zu Ende. Nach ihm kam Speedy J, bis dann um 7 Uhr Liebing nochmal eine Stunden spielte. Nach 5 Uhr ging es dann erstmal wieder zum guten Sven. Zwischendurch wurde auch schnell was gegessen. Schliesslich meldete sich bereits der Magen. Dann wieder Väth gelauscht. Gefiel wir schon besser besser, als die letzten Monate von ihm im Cocoon, kam aber nicht an sein Set auf der Green and Blue 2009 ran. Nach 6 Uhr ging es dann zum Floor 4. Hier wurde es schon etwas progressiver und somit härter. Dort sind wir dann auch wieder in den Backstage Bereich gegangen um etwas auszuruhen und vor allem mit neuen Flüssigkeiten sich versorgen. Kurz vor 8 Uhr ging es dann aus der Halle nach draussen mit den Weg zum Floor 2. Schon bisschen beeindruckend, wenn man aus der Halle nach draussen kommt und die Sonne schon aufgegangen ist. Hier sah man das Gelände jetzt auch endlich mal im Hellen. Im Floor 2 gab es dann ab 8 Uhr eine einstündige Live Performance von Richie Hawtin als Plastikmann. Hier wurde auf der Bühne in Floor 2 erstmal die große Leinwand hochgezogen. Hawtin selbst legte dahinter in eine Art Käfig auf. Man konnte ihm aber auch nicht allzu häufig sehen, da es extrem viel Lichter- und Laserspiel gab. Das Intro konnte mehr als überzeugen (auch wenn es recht lang war). Danach fanden wir ihm allerdings bei weitem nicht so brickend. Recht langweiliger Minimal Sound. Die Erwartungen konnte damit nicht erfüllt werden. Den Leuten war es egal und sie haben Hawtin wie ein Popstar gefeiert. Weitaus extremer als noch bei Väth oder Lebing. Um 9 Uhr ging es dann mit den Taxi zum Bahnhof zurück und von dort nach Frankfurt.
Fazit: Erster Time Warp Besuch und man hat absolut alles richtig gemacht. Kann dieses Festival nur jeden wärmstens empfehlen. Da werde ich mich noch lange freudig zurückerinnern. 2011 natürlich wieder von der Partie. Review (Marco Gerdes)
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