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Wie schnell die Zeit vergeht. Die letzte Revial Party im Tanzhaus West starteteim Oktober 2009. Nach über einen halben Jahr war also nun endlich der Zeitpunkt für Rückkehr da. Nur zweimal im Jahr startet die Frankfurt Techno Classic Party um an die guten alten Zeiten und auch an den früheren Kult Club Omen zu erinnern. Stattfinden tut die Party immer in 2 Locations, die aber durch den Hinterhof und Gänge miteinander verbunden ist, nämlich das Tanzhaus West sowie das Dora Brillant. Ein paar Worte zur Location. Es befindet sich in einer alten Fabrikhalle in einem Industriebezirk. Wenn man nicht wüsste wo der Club ist würde man glatt die Strasse weiterlaufen, so ging es aber über einen Hinterhof zum Eingang. Durch eine Eisentür ging es in den Club. Das Tanzhaus West ist sehr verwinkelt. Es gibt sehr viele Räume von unterschiedlicher Größe und Zwischengänge, so dass man sich schon fast verlaufen konnte. Jeder Raum hatte eine unterschiedliche Größe. Eines aber hatte alles gemeinsam, es erinnerte wirklich an die guten alten Techon Zeiten Anfang der 90er. Bis 1 Uhr war noch der Zugang zum Dora geschlossen, so dass man über den Hinterhof ausweichen musste, um eine Area zu wechseln. Man kam sich wie in einen alten Fabrikgebäude (was es ja auch war) oder wie in einer alten stillgelegten Werkshalle vor. Teilweise waren die Räume modern eingerichtet mit Beamer, Laser und Leinwänden, aber grössenteils hatte sie das alte Flair eines Fabrikgebäudes. Unverputze Wände da, schwarze Vorgänge dort. Alte Rohre taten ihr Übriges dazu. Nicht nur die Musik erinnerte so an alte Undergroundpartys in den 90er sondern auch die Location. Toiletten musste man halt suchen, waren teilweise recht versteckt. Diesmal gab es auch eine Area weniger, so dass man am Ende zwischen 3 Areas und einen Chillout Bereich auf den Hinterhof wechseln konnte. Im Hinterhof gab es auch viele Sitzmöglicheiten, so dass man immer mal wieder die Gelegenheit nutzen konnte, um etwas Sauerstoff zu tanken. Die Luft in den Areas (vor allem der Smokebox) war zum Zerschneiden und hatte auch mehr mit Sauna zu tun. Gut eine Dürchlüftung gab es auch nicht. Die einzigen Erfrischungen war neben den Getränken ein paar Ventilatoren an der Decke. Die Decke in der Mainhall war entsprechend hoch, während es in der Smokebox und im Dora sehr niedrig war. Hier war auch klar am Meisten los. Die Mainhall selber war jedoch nach 2 Uhr auch sehr gut besucht, man kann auch schon fast sagen, es war brechend voll. Aber es ging von der Anzahl der Leute noch. Hätte schlimmer sein können. So war doch eigentlich genau die passende Anzahl von Leuten da. Zudem fühlte man sich auch nicht mehr ganz so alt, denn das Durchschnittsalter war schon deutlich höher als bei sonstigen Clubnächten, was sich meines Erachtens auch auf die Atmosphäre und Stimmung im Allgemeinen positiv auswirkte. Musikmässig wurde die ganze Bandbreite der elektronischen Musik aus den guten alten 90er Jahren des Technos geboten. Da mal etwas härterer Techno zu Beginn der 90er Jahren, dann sehr viel der tpyische Sound of Frankfurt aus den 90er Jahren von Väth, Dag, Liebing, Talla und Konsorten. Sowie natürlich auch viele Trance Klassiker zu Beginn der 90er Jahren neben richtigen alten Klassikern aus den Anfangstagen des Technos. Musikalisch hätte es einfach nicht besser sein können. Die Stimmung war wie schon gesagt einfach nur grandios. Schade, dass eine solche Zeitreise nur zweimal im Jahr stattfindet. Gut, wenn man oft eine Revival Party veranstaltet, ist der Effekt auch irgendwann weg. Von daher warte ich sehr gerne auf die nächste Zeitreise, die wahrscheinlich am 2 Oktober stattfinden wird. Ein absoluter Pflichttermin für alle, die schon längere Zeit Techno hören als auch für Neueinsteiger, die gerne wissen möchte, wie es zu den Anfangstagen des Technos zuging. Nicht nur die Musik passt nämlich perfekt dazu, sondern auch die Location. Eine ehemaliges Fabrikgebäude mit teilweisen engen kleinen Räumen und noch engeren Gängen. Underground pur, dabei geht es dort richtig familär zu. Übirgens positiv fand ich auch, dass man auch mal rumging um frisches Obst zu verteilen. Wie immer eine sehr geile Idee. Ansonsten lässt sich nicht sehr viel sagen. Die meisten Zeit verbrachten wir entweder im Dora oder in der Smokebox. Zu Jens Mahlstedt um nach 6 Uhr waren wir einige Zeit in der Main. Gegen 7 Uhr (Die Sonne lachte bereits) ging es dann zwar müde und erschöpft, aber mit sehr sehr guten Laune eine wunderbare Party besucht zu haben, nach Hause. Review (Marco Gerdes)
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