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USB. Ein Namen bei den man eher an etwas anderes denkt als an ein HardTechno Forum, was nun schon seit 10 Jahren besteht. Ein Grund dieses 10 jähriges Jubiläum gebührend zu feiern. Und während die Heimat des Forums eher in Nordrhein Westfalen zu finden ist, wurde nun zum ersten Mal eine USB Party in Norden veranstaltet. Im Vorfeld versprach die Party schon einiges. Schließlich sollten gleich auf 5 Areas gefeiert werden. Neben 2 HardTechno Floors sollte es noch einen Minimal/House Floor, eine Hardcore Area sowie einen Outdoor Techno Bereich geben. Der Vorverkauf startete bereits mehrere Monate vorher, was ansich ja auch immer gewisse Erwartungen an eine Party stellt. Aber zu ersteinmal hiess abwarten und Tee trinken. Die Party hat schliesslich noch gar nicht begonnen und man hat sich bereits genug Gedanken darum gemacht. Zu erst einmal hieß es den Weg nach Bremen in Angriff zu nehmen. Die Party sollte auch in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs stattfinden, genauer gesagt im Gleis 9 1/4. Passend zum Namen befindet sich die Location in einen ehemligen Bahnhofsgebäude (so ein Zufall aber auch). Wir waren dann so gegen halb 12 da. Zu den Zeitpunkt war natürlich noch sehr wenige Leute da. Hätte aber eigentlich schon mit deutlich mehr Leuten gerechnet. Im Laufe des Abends kamen dann schon noch einige Leute, aber es war mit Sicherheit bei weitem nicht so viel los wie man selber und der Veranstalter gerechnet hat. Die angesprochende 5 Area gab es nämlich nicht. Somit musste man am diesen Abend auf Hardcore verzichten. Vielleicht hätte man statt des Hardcore Floors lieber den Minimal/House Floor streichen soll. Hier haben sich nämlich zu Spitzenzeiten gerade mal 10 bis 12 Leute verirrt. In der Mehrzeit waren jedoch gerade mal eine Handvoll Leute da, die wahrscheinlich eh zu Bekannten des gerade auflegenen DJ gehörten. Warum jetzt eine Area gestrichen worden ist, kann man nur rätseln. Schlechter Vorverkauf oder einfach Auflagen der Stadt. Zum letzteren würde ja auch passen, dass man nach 3 Uhr die Musik leiser machen musste. Vor allem der Bass wurde deutlich heruntergeschraubt, was dann doch wieder sehr merkwürdig war. Aber zu den anderen Floors. Unten gab es den Mainfloor. Hier muss auch noch eine Einschränkung genannt werden. Denn Arkus P (eigentlich einer der Headliner) war am diesen Abend gar nicht vor Ort. Schade drum, denn im Vorfeld wurde der Namen weiterhin beworben. Persönlich etwas blöd fand ich, dass es Verzehrgutscheine zum Stück von 1 Euro (man musste jedoch immer mindestens 5 Stück kaufen). Für den Veranstalter vielleicht ganz gut. Schießlich geht es damit auch wesentlich schneller an den Theken und man benötigt auch kein Wechselgeld. Wie gesagt für einen Veranstalter ist so etwas positiv, für mich persönlich eher nervig, die ganze Zeit mit den Zetteln rumlaufen zu müssen. Und meistens ist es ja auch so, dass man 1 oder 2 Zettel übrig behält. Mit 1 oder 2 Euro kannst du aber nicht wirklich was trinken. Aber naja ging so jedenfalls sehr schnell an den Theken. In der Mainhall gab es 2. Im hinteren Bereich hatte man auch die Möglichkeit sich hinzusetzen und den Treiben auf der Tanzfläche zu beoachten. Die meiste Zeit wurde jedoch doch auf der Tanzfläche in der Main verbracht. Wie schon oben geschrieben gab es in der Mainhall HardTechno zum Feinsten. War auch nie richtig voll, so dass man sich austoben konnte. Bis ca. 3 Uhr fand ich die Mukke auch sehr gut gelungen, danach gab es leider einen kleinen Schnitt (was aber auch die anderen Areas betraf). Immer wenn man dachte, jetzt geht es los, wurden wieder Pausen in den Liedern eingebaut. Fand ich nicht so wirklich passend. So ging es übrigens auch in der 2 Area, den sogenannten Blue Room. Dieser befand sich ebenfalls im Erdgeschoss neben den Eingang. Dieser Raum war recht klein gewesen und hatte auch noch einen kleinen Nebenraum, wo man auf Bänken Platz nehmen konnte. Hier gab es zu Beginn neben HardTechno auch schönen Progressive Techno zu Hören. Im ersten Drittel der Party, einer meiner Lieblingsfloors. Auch hier wurde leider später deutlich nachgelassen. Schade drum, denn gerade in diesem kleinen dunklen Raum hätte man es richtig krachen lassen können. In der Mainhall ging eine Treppe zur 3 Area hoch. Hier gab es Minimal, Elektro und House auf die Ohren. Wie schon weiter oben geschrieben, war hier kaum was los, so dass die Zeiten, die man im dieser Area verbracht haben, recht kurz war. Es ging quasi eigentlich immer nur nach oben um zu schauen, was gerade so los ist. Positiv sei jedoch bei dieser Area zu nennen, dass man von hier einen schönen Ausblick auf die Mainhall hatte. Das fand ich eigentlich ganz gelungen. Schließlich (weil es halt leider die Hardcore Area nicht gab) konnte man noch in einen Outdoor Bereich feiern. Auch einer meiner Lieblingsfloor. Erinnerte an einen alten Güterbahnhof, was er wohl auch früher war. Das Wetter (von einen kurzen Regenschauer, der aber mehr wohl tat, als das er störte, mal abgesehen) spielte absolut mit. Es war nicht so warm und nicht so kalt draussen. Die richtige Erfrischung zu den warmen Temperaturen, die drinnen herrschte. Hier wurde ein Bereich mit schönen Techno aufgebaut, der auch zu überzeugen wusste. Nur nach 4 Uhr war die Luft auch irgendwie weg und zu der Musik wollte dann nicht mehr wirklich noch Leute tanzen. Da war dann doch im vorderen Bereich mehr los, wo die Leute chillten. Sehr schön fand ich auch den Hähnchengrillwaren, wo man eigentlich alles kaufen konnte, was einen das Herz begehrte. Gute Idee des Veranstalters. Und nachher konnte man auch gut chillen und den Sonnenaufgang so langsam betrachten. Dann war jedoch auch für uns schon Feierabend. Gegen 6 Uhr ging es dann nach einen kurzen Snack wieder nach Hause. Insgesamt fällt mein Fazit eher durchschnittlich aus. Wie man so schön sagt, es war die beste Veranstaltung aller Zeiten, aber auch nicht die schlechteste Veranstaltung des Jahres. Man hätte auf jeden Fall mehr daraus machen können. Insgesamt würde ich der Party eine 3 geben. Wäre die Stimmung besser gewesen, hätte ich ihr eine 2 gegeben. Fand ich sowieso etwas merkwüdig, dass von einigen Abschnitten mal abgesehen, die Stimmung irgendwo doch nicht so wirklich aufkommen wollte. Schade eigentlich, denn die Party hätte nicht nur mehr Stimmung mehr als verdient gehabt, sondern hätten sie vor allem auch benötigt. Review (Marco Gerdes)
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