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Geschrieben von Jobber
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Mittwoch, 11 Oktober 2006 |
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Warum werden Deejays für eine Party gebucht? DIE richtige Antwort gibt es nicht, aber eine könnte die folgende sein: Damit möglichst viel männliche Besucher in den Club strömen. Damit diese nicht nur etwas für die Ohren sondern auch etwas für die Augen (und ...) bekommen. Die folgenden zwei Beispiele mögen das verdeutlichen:
Da gibt es zum einen Miss Djax. Ihr Label Djax-Up-Beats war Legende. Heutzutage wird im Schnitt eine Platte pro Monat veröffentlicht. Die Gründerin, Miss Djax (Saskia Slegers), ist des öfteren als Deejay oder Live Act in Clubs zu bestaunen. So auch am 28.10.2006 in Altenburg (ALKA Gelände). Als Presseinfo gab es die obligatorischen Bilder: Bilder von Miss Djax. Doch viel Stoff war nicht zu sehen. Statt dessen viel nackte Haut und der Eindruck, als müsse Saskia unbedingt zeigen, welche große Körbchengröße sie habe. Sollten deswegen die Leute kommen?
Der andere Fall betrifft Niki Belucci (23) aus Budapest. Schon im ersten Satz auf www.myspace.com/niki_belucci weiss der Leser über ihre Vergangenheit bescheid: "Ich bin eine ehemalige Porno-Queen, aber jetzt lege ich oben-ohne auf. Meine Musik ist House-Musik."

Fasst man die Facette der Deejays zusammen, so buhlen um die Gunst der Besucher und der Veranstalter die Deejays der ersten Stunde (z. B. Sven Väth); Newcomer (z. B. Sven Wittekind); DJanes der ersten Stunde (z. B. Marusha); DJanes der "nächsten Generation" (z. B. Miss Roxy); die Local-Heroes; die Gewinner von DJ Contests (und damit noch No-Names); die Ex-Modells (z. B. Giulia Siegel); die Ex-Gruppen-Mitglieder (z. B. Darren Emerson [Underworld] und die Ex-Porno-Stars (z. B. Niki Belucci).
Es scheint, als ist der Deejay so eine Art "Auffangbecken" für Musiker und eine zweite Chance, das Berufsleben angenehmen fortzusetzen. Quelle: www.techno.de |