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Das war sie also gewesen. Unsere mittlerweile 16. Fahrt und bereits die 4 Fahrt zum X-MasRave. Ging es 2004 noch mit einer kleinen Gruppe los, ist aus dieser kleinen Gruppe mittlerweile eine sehr große aus 72 Personen bestehende Partygemeinschaft geworden. Auch das Bambu hat sich gewandelt. So stieg die Anzahl der Partygänger ebenso wie die Musik immer härter wird. Die Fahrt selber begann mit etwas Verspätung kurz nach 17 Uhr. Diesmal gab es im Doppeldecker auch endlich einen DVD Recorder. Aus dem Plan auf der Hinfahrt die Komplettversion der Sensation Black 2006 zu verfolgen wurde leider nichts. Also musste man sich mit Livesets begnüngen. Macht aber nichts, die Musik war ja die selbe, nämlich sehr genial. Genauso genial wie die Fahrt auch selber war. Es wurde viel Alkohol ausgeschenkt und getrunken. Die Stimmung im Bus selber war sehr gut. Einen Negativpunkt geht allerdings an den Busfahrer. Der war nämlich um Längen, wenn nicht gar Kilometer schlechter als der von Summer Rave. Vielleicht sollte er sich auf Rheumadecken- und Kaffefahrten begnügen. Aber nun gut, ändern konnte man es nicht und bis zum Bunny Rave ist ja Zeit für Veränderungen. Der Bus selber war bequem, allerdings gab es unten nur noch 2 Tische, statt 4 wie beim Summer Rave. Schade eigentlich. Kurz nach 23 Uhr kamen wir beim Bambu an. Unterwegs gerieten wir auch in einen kleinen Stau, als ein Wagen auf der Autobahn komplett ausbrannte. Vor dem Bambu selber mussten wir erst mal eine Weile warten. Dann ging es allerdings auch gleich los. Gut, dass man wieder durch den speziellen Eingang reinkam. So kam man nämlich gleich oben an, dort wo die richtig harte Mucke spielte. Zu Beginn wurde noch feinster Hardstyle von u.a. Bass T (ja der kann so was) und Pressureheads gespielt, die ich persönlich sehr gut fand. Die Übergänge waren vor allem auch astrein. Nach Pressureheads kam der gute alte Gary D an die Turntables. Auch er machte seine Sache wieder sehr gut. Sehr harter Hardstyle den er wieder auflegte. Klarer Daumen nach oben geht für seine Leistung und man merkte schon, es wurde so langsam immer härter. Spätestens nach ihm, als Masochist auflegte ging es so richtig ab mit allerbestem Hardcore. Masochist hatte auch mal wieder eine SM Maske auf. So dass das auch sehr gut zu den Sound passte. Hart, Laut, Krank. Diesmal hatte man auch etwas mehr Platz auf der Tanzfläche, nicht nur ein paar Quadratzentimeter. Das Bambu selber war natürlich mal wieder sehr voll, aber etwas weniger als beim Summer Rave. Trotzdem dürfte die 4000er Marke wieder geknackt worden sein. Der Laden rockt auf jeden Fall. Kann ich jeden nur wärmstens empfehlen. Vor allem für Saunagänger sehr interessant. Ist es doch immer sehr heiss und stickig im Bambu. Doch diesmal ging es. War sogar richtig angenehm und bei weitem nicht so stickig und heiss wie die letzten Male. Trotzdem musste man auch mal nach draussen an die frische Lust um neue Energien zu tanken. Um 3 Uhr kam Marc Acardipane an die Decks. Na prima dachte ich mir. Wird er wieder sein Standardprogramm abziehen und beschissenen Jumpstyle spielen. Doch diesmal überraschenderweise nicht. Passte er sich doch Masochist an und legte sehr harten Sound auf, die an die Resident E Party erinnern. Auf jeden Fall ein sehr nettes verspätetes Weihnachtsgeschenk. Ich mag den Kerl zwar immer noch nicht, aber für den heutigen Abend muss ich den Daume nach oben zeigen für seine Leistung. Nach ihm wurde es wieder etwas ruhiger. Technoboy stand am DJ Pult und sorgte mit Hardstyle dafür, dass die Stimmung weiterhin sehr gut blieb. Er hat zwar einige sehr geniale Tracks gespielt, aber der Funken wollte irgendwie nicht so überspringen. Einige Übergänge waren schrecklich. Also Technoboy hat schon in letzter Zeit nachgelesen. Er kann auf jeden Fall deutlich besser auflegen. Nach ihm kann Lady Dana. Die Musik wurde wieder härter und auch das Niveau ging wieder bergauf. Daher dicken Daumen nach oben für sie. Nach ihr war Korsakoff dran. Leider kam ich allerdings nicht mehr in den Genuss von ihren Sound, da schliesslich auch so langsam Zeit für die Abfahrt unseres Doppeldeckers wurde. Als Fazit lässt sich festhalten, dass sich die Party auf jeden Fall gelohnt hat. Dies trifft hoffentlich und ich denke mal auch für alle Mitfahrer sowie die sonstigen Feierschweine im Bambu zu.Zur Rückfahrt kann ich nicht viel sagen, da ich meiste Zeit Scheintod war. So fertig war ich noch nie auf einer Bambufahrt. Immer dieser Alkohol. Heute verflucht man ihn, und morgen liebt man ihn wahrscheinlich wieder. Bereits am 22 März geht es mit der nächsten Fahrt zum Bambu weiter. Diesmal dann zum Bunny Rave. Also bis dahin fleissig anmelden. Aber nun genug der Worte. Viel Spass mit den Bildern. Review (Marco Gerdes) Fotos (Sascha Herhammer, Tim Schröder & Happyraver Allstars) Zu den Bildern |