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28.03.2008 - Bunton Bang, The Hardstyle Explosion - Tunnel, Hamburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jobber   
Samstag, 29 März 2008

Der Partymonat März nähert sich so langsam dem Ende. Zeit also noch mal die letzten Energien aufzutanken um einem erlebnisreichen Monat abzuschliessen. Ein Monat der zwar mehr an einen Dezember als an einen Frühlingsmonat erinnerte, aber dafür haben wir ja bald April. Ab dann wird es auch mit den Wetter wieder bergauf gehen und kommt erstmal die Sonne raus, ist Partystimmung garantiert. Aber das ist erst mal eine kleine Zukunftsmusik.

Der letzte Tunnel Besuch lag nun auch schon einige Monate her. Höchste Eisenbahn also um den Club an der Reeperbahn einen Besuch abzustatten.

Los ging es bereits sehr frühzeitig. So ging es nach einer kurzen Autofahrt gleich auf den schnellsten Weg zu einer Pension um dort etwas vorzutrinken. Dabei liegt die Betonung eher nicht so auf etwas vortrinken, sondern auf dem schnellsten Weg, denn die Pension war wirklich schwer zu finden. Ok könnte auch damit zu tun gehabt haben, dass wir uns bei der Hausnummer geirrt haben und nun alles gesehen haben, nur keine Pension. Denn Navi der heutigen Zeit sei aber gedankt, dass wir doch noch den richtigen Weg gefunden haben.

Leider ging das Vortrinken etwas länger, so dass aus den geplanten Dom (das ist die grösste Kirmes in Norddeutschland, findet 4 mal im Jahr statt) leider nichts wurde. Wir sind zwar rübergegangen, aber die Buden haben allesamt schon vor 24 Uhr Feierabend gemacht, so dass wir noch Glück gehabt haben eine geöffnete Bude zu finden, die noch Cocktails angeboten hat.

Dort wurde sich also frisch gestärkt um nach wenigen Minuten die Reeperbahn zu erreichen. Es wurde noch eine kleine Pause für einen Snack eingelegt, bevor wir die Reeperbahn auf und unter gelaufen sind.

Gegen halb 2 waren wir schliesslich im Tunnel. Dieser war bereits sehr gut besucht. Bevor es allerdings auf die Tanzfläche ging wurde erst nochmal Alkohol nachgetankt. Man braucht schliesslich neue Energien. Die Theke bei den Garderoben wurde nun in einen Raucherbereich umgebaut. Ok, von umbauen kann keine Rede sein, wurde schliesslich nur 2 Plastikvorhänge jeweils vorgehängt, die eher an eine geschlossene Abteilung im Krankenhaus erinnerten, als an einen Raucherbereich. Aber sei´s drum.

Nach frischem Auftanken ging es dann mit schnellsten Schritten auf die Tanzfläche. Dort legte gerade Patrick Bunton auf. Er legte ein Set auf, was eher gemischte Gefühle aufrief. Zum einen natürlich einige hammerharte Tracks. Tracks die man auf Livests gehört hat, nun aber auch endlich auch mal live. Das ist natürlich immer ein sehr schönes Gefühl, wenn man seine aktuelle Lieblingslieder zum Besten hört. Dann legte der gute Pauli aber auch wieder einige ruhige Lieder auf. Ganz so als ob er sich nicht entscheiden könnte, was für eine Musikrichtung er nun auflegt. Insgesamt lässt sich sagen, Patrick Bunton ist nun mal Patrick Bunton.

Nach ihm, gegen halb vier, folgte das mit Abstand beste Set des Abends. Ein Set was sich auch vor den geilsten Sets von Festivals nicht verstecken braucht. Verantwortlich dafür war passenderweise auch der Headliner des Abends. Der Tunnel bekam Besuch aus Dänemark. DJ Flarup stand hinter den Turntables. Ein Name der vielleicht nicht so bekannt ist, aber nach diesen hammergeilen Set auf jeden Fall sich bei den Besucher eingeprägt hat. Der Tunnel sollte ihm auf jeden Fall nochmal buchen. Für mich persönlich das bisher beste Set was ich im Tunnel gehört habe. Richtig schöner Underground Hardstyle, der nach vorne geht. Bitte mehr davon.

Nach ihm, gegen 5 Uhr, stand DJ Shane an den Turntables. Naja was soll man dazu gross sagen. Natürlich schon ein deutlicher Leistunsabfall gegenüber Flarup und für Shane gilt das Selbe wie für Herrn Bunton. Er könnte sich nicht wirklich entscheiden, was legt er jetzt auf. Lieber härter oder weicher. Lieber Mainstream oder lieber Underground. Diese Richtungen wechselten mit jedem Lied. So dass man mal ein geiles Lied hörte, dann aber wieder eines, wo man denkt, was soll der Scheiss jetzt. So viel hat man nun auch nicht wieder getrunken, dass einen das gefällt.

Aber egal, insgesamt hat der Abend auf jeden Fall sehr viel Spass gemacht, so dass der nächste Tunnel Besuch bereits vorprogramiert ist.

Review (Marco Gerdes)

Fotos (Sascha Herhammer)

 
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